Rückblick… No 1

So, da es in einzelnen Beiträgen etwas zu sehr Umständlich wäre, fasse ich es mal in einem Beitrag zusammen.

Ich hegte ja schon seit längerer Zeit den Wunsch, in den Ruhrpott zu ziehen. Jetzt, wo ich auch noch meine große Liebe im Pott gefunden habe, es hier auf der Arbeit auch nicht so lief, wie ich mir das wünschte, haben wir zusammen ein paar Bewerbungen vorbereitet, haben im Internet nach Stellenangeboten gesucht, und so Pi * Daumen 10 Bewerbungen losgeschickt. Zwei Bewerbungen hat mein Schatz für mich noch auf der Arbeit zur Post gegeben, da ich es an dem Montag morgen, war der 05.02.2007, zurück nach Hause gefahren bin, und Chris mich vor der Arbeit noch zum Bahnhof gebracht hat.

Am Freitag, oder war es Donnerstag, klingelte dann mein Telefon. Da war ein Hotel aus Düsseldorf dran, in dem ich mich ebenfalls beworben hatte, und dessen Bewerbung mein Schatz eingeschmissen hat. Die Geschäftsführerin des Unternehmens erkundigte sich nach meinen Englischkenntnissen und wann ich denn wieder in Düsseldorf bzw. Essen sei. Diese Frage konnte ich ihr natürlich sofort beantworten, und teilte ihr mit, dass ich am Sonntag wieder nach Essen fahre. Daraufhin vereinbarten wir ein Vorstellungsgespräch für den Montag morgen. Nachdem ich aufgelegt habe, habe ich mich tierisch gefreut, und erstmal meinem Schatz Bescheid gegeben. Das schöne an der Stelle war, dass die Schicht schon feststand, weil es ein recht kleines, aber sehr niedliches Hotel in Düsseldorf – Oberkassel ist. Es handelte sich dabei um den Spätdienst, wobei ich zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht wusste, wielange dieser gehen wird. Also bin ich dann am Sonntag zu meinem Schatz gefahren. Die Fahrerei war auch noch ein Abenteuer an sich. Da wir Schnee bei uns hatten, und es in der Nacht noch Eisregen gab, es war mega glatt draußen, und das Auto komplett zugefroren. Gut, wir hatten natürlich 3 Autos zur Auswahl, den großen Audis meines Vaters, den wir wahrscheinlich auf dem Garagenhof hätten anrollen brauchen, und er wäre den Hof alleine runtergerollt, den Smart meiner Mutter und mein Auto. Ich hörte schon die NWB (Nordwestbahn, mein Zug) und sagte, vergiss es, der Zug ist eh weg, aber mein Vater gab nicht auf. Er ist rein, und holte von meiner Mutter den Schlüssel vom Smart. Wir rein da. Ich dann von meiner Flatrate aus bei meinem Schatz angerufen und ihn gebeten, er möge bitte schauen, wo der Zug wann hält. Als Ziel hatten wir eigentlich Wildeshausen vor Augen, nur hatten wir beide keine genaue Ahnung, wo sich in Wildeshausen der Bahnhof befindet. Also habe ich meine Schwester angerufen, die ist schließlich ein Jahr lang dort zur Schule gegangen. Die Beschreibung hmm.. naja… wir konnten net so recht, was damit anfangen, haben uns also dann dazu entschieden, den Bahnhof in Goldenstedt zu erreichen. Was dafür sprach? Ist klein, also findet man den Bahnhof schnell.

Papa hat den Smart, klein und flink wie er ist, über die Landstraßen gedroschen. Ich in den Händen mein Handy festgekrallt und nur gehofft, dass wir es schaffen. Kurz vor Goldenstedt fuhr Papa an einem Schild vorbei, wo dran stand „Goldenstedt Bhf“. Ich zu Papa, ääähm… „Bhf heißt doch Bahnhof!?“ – „Ja, warum?“ – „Weil es gerad an einem Straßenschild dran stand, demnach hättest du vor 3 Metern rechts abbiegen müssen!“ Rückwärtsgang, geschaut, oh sie hatte recht. Also die Straße entlang, und wir sahen einen Bahnübergang. Da ich die Strecke ja schon kannte, habe ich auch gleich den Bahnhof daran erkannt, und war mehr als ziemlich erleichternd. DENN, wir lagen in der Zeit und der Zug kam erst 3 Min. später. Also ausgestiegen, 1000 Mal bedankt. Und ab zum Gleis. Chris angerufen, und ihm mitgeteilt, dass ich pünktlich wie vereinbart in Essen ankommen werde. 🙂

Veröffentlicht von Bianca

Familienmanagerin, Mutter, Ehefrau, ReNo (in Elternzeit), Bloggerin, Touran-(Pampersbomber)-Fahrerin, Social-Network & iPhone Addicted, ... nordish by nature!

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