iBooks: Bücher auf dem iPhone und dem iPad

Das letzte Buch was ich richtig gelesen habe und es in der Hand gehalten habe, war glaube ich 300 Fragen zur Schwangerschaft von GU und Weber's Grillbibel. Zum richtigen Buch lesen, fehlt einfach zurzeit der Platz zum Blättern und Buch in der Hand halten, und bei den ganzen Utensilien, die man als Mutter sowieso schon immer dabei hat, habe ich keine Lust noch ein dickes Buch mit durch die Gegend zu schleppen. Desweiteren fehlte es auch immer an der richtigen Buchempfehlung. Bevor ich nach Essen gezogen bin und Single war, habe ich liebend gerne Liebesromane von Nicholas Sparks oder Cecila Ahern gelesen, natürlich immer mit Happy End aber auch immer eine Tränengarantie. Aber seitdem ich Chris habe, verheiratet bin und nun meine eigene kleine Familie habe, kann ich solche Bücher einfach nicht mehr lesen, weil ich mich zu sehr in die Geschichten selbst versetze. Also war Bücher lesen erst einmal ad acta gelegt. Bis zu diesem einen Tag….

Für das iPad hat Apple die App iBooks veröffentlicht, mit ihr kann man mit einem iTunes Account Bücher einkaufen und auf das iPad herunterladen. Seit es für das iPhone iOS4 gibt, geht das mit dem iPhone auch.

Als wir das iPad bekommen haben, habe ich schon mal Interessehalber durch den Store von iBooks geblättert, aber nichts gescheites gefunden. Im Twitter dann, las ich zufälligerweise diesen Tweet von TriTraTrueffel gelesen habe. Ich hatte in einem Forum, über das ich TriTraTrueffel kennengelernt habe, schon einen Thread zu der „Die Mütter-Mafia“ gelesen, mir aber nichts dabei gedacht. Dieses mal war aber irgendwas anders. Ich habe mich auf die Suche gemacht und mir kam die Erinnerung, dass Kerstin Gier ihre Bücher doch auch im Store von iBook hat. Gesucht – gefunden – gekauft. Trüffel hat im Übrigen auch in ihrem Blog über ihre Mütter-Mafia-Sucht berichtet.

Das erste Buch heißt „Die Mütter-Mafia„. In weniger als 8 Stunden während des Busfahrens, der Schlafzeiten von Alexander und während des Stillens habe ich dieses Buch verschlungen und das ohne echtes Papier in der Hand gehalten zu haben. Und was soll ich sagen, ich war begeistert. Sowohl von dem Buch als auch von der Bedienbarkeit am iPhone und am iPad. Das Lesen hat richtig Spaß gemacht. Ich konnte ohne Probleme zwischendurch zwischen iPhone und iPad hin und her wechseln, da es immer wieder synchronisiert und man somit immer auf der zuletzt gelesenen Seite landet. iBooks ist Lesen 2.0.

Ich war so sehr begeistert, dass ich unbedingt das zweite Buch lesen wollte. Chris versuchte mich erst zu überreden, mir das Buch doch in der Buchhandlung zu kaufen, aber dann hätte ich Ewigkeiten zum Lesen gebraucht und hätte es eben nicht, unterwegs so praktisch lesen können. Auch das zweite Buch „Die Patin“ war somit in null komma nix fertig gelesen und das dritte Buch „Gegensätze ziehen sich aus“ war auch schnell fertig gelesen.

Die Inhalte der Seiten richtet sich dynamisch nach der Möglichkeit, was das Display gerade gut lesbar darstellen kann.

Für mich ist es die optimale Möglichkeit Bücher zu lesen. Denn von alten Büchern konnte ich mich nie trennen, obwohl ich grundsätzlich Bücher nur einmal lese. Daher staubten sie immer im Bücherregal zu. Das kann mir jetzt nicht mehr passieren.

Veröffentlicht von Bianca

Familienmanagerin, Mutter, Ehefrau, ReNo (in Elternzeit), Bloggerin, Touran-(Pampersbomber)-Fahrerin, Social-Network & iPhone Addicted, ... nordish by nature!

4 Kommentare

  1. Gut, gut, aber ich mag es ein buch hinterher in ein regal zu stellen. mag altmodisch klingen, aber ich erinnere mich gerne ab und zu an gute bücher und lese diese eventuell auch erneut.

    ich finde nachrichten auf dem ipad super, kann mich mit den ebooks aber nicht anfreunden, vor allem nicht solange sie nicht eindeutig günstiger werden als normale bücher, die preise in itunes finde ich gelinde gesagt eine frechheit..

    gruss
    matthias

    ps: subscribe to comments wäre eine tolle erweiterung die ihr euch vielleicht mal überlegen könnt 😉

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