Sicher unterwegs mit einem Baby

Über dieses Thema haben wir uns viele Gedanken gemacht. Was braucht man? Welche Babyschale? Was für einen Kinderwagen? Einen mit drei Rädern oder doch lieber einen mit vier? Schwenkbare oder festgestellte Räder? Neu oder gebraucht? Welcher Kindersitze sind sicher? Mit welchem Kinderwagen kann man auch noch bequem einkaufen gehen? Wo werden wir den Kinderwagen am meisten nutzen? Wer von uns wird ihn am meisten nutzen?

Was braucht man …

… im Auto?

Wir fahren ja einen Audi A3 Sportback. Dieser hat als Serienausstattung auf den Rücksitzen schon eine ISOFIX-Halterung und auch getönte Scheiben hinten. Somit stand für uns fest, dass der Platz für die Babyschale hinten sein wird, da dort die größte Sicherheit gegeben ist – aufgrund des ISOFIX und es auch gleich vor starkem Sonnenlicht geschützt ist. Schnell war uns auch klar, dass wir auf jeden Fall eine neue Babyschale haben möchten, da bei gebrauchten Modellen von außen oft nicht sichtbar ist, ob es doch mal einen Unfall oder einen heftigen Stoß gab und aufgrund dessen Risse in der Schale vorhanden sind und somit die Sicherheit nicht mehr vollständig gegeben ist. Daher lauteten unsere wichtigsten Voraussetzungen:

  • eine neue Babyschale
  • nach Möglichkeit bereits vom ADAC o. ä. getestet
  • Befestigung der Babyschale auf einer ISOFIX-Halterung
  • einfache Montage/Handhabung

Bei unserem ersten Besuch im Babymarkt wurde uns dann unter anderem die neue Serie der Firma Maxi-Cosi gezeigt. „Pebble“. Der Vorteil ist die universelle FamilyFix Basis auf der man die Maxi-Cosi Pebble so wie später einen Maxi-Cosi Pearl befestigen kann. Der FamilyFix wird in der ISOFIX-Halterung des Autos befestigt und bietet dann ein komfortables Befestigungssystem für die anderen Komponenten. Drei LED zeigen an, ob der Sitz richtig befestigt ist oder nicht – kein Hantieren mit dem Anschnallgurt oder dergleichen.

… für den Spaziergang?

Nicht nur für einen Spaziergang, sondern auch für einen kurzen Einkauf, einen Waldspaziergang, einen Spaziergang um den Baldeneysee, in der Stadt? Hier im Ruhrgebiet sind uns ja recht viele Ausflugsmöglichkeiten geboten, somit wollten wir einen Kinderwagen haben, der quasi ein Allrounder ist. Die Auswahl ist natürlich richtig groß. Es gibt sehr viele Hersteller, durch die man sich erstmal kämpfen musste. Wir haben uns vorab ein wenig an dem Stiftung Warentest Test orientiert und uns die Hersteller der ersten Plätze angeschaut und natürlich trotzdem auch die namenhaften Hersteller, die nicht getestet wurden. Ich war vorher schon sehr vom Hersteller Teutonia begeistert, aber so ganz auf eine Firma wollten wir uns natürlich nicht beschränken ohne vorher den einen oder anderen im Geschäft getestet zu haben. Da gab es dann Firmen wie Hartan, Bugaboo, Emmaljunga, Quinny und natürlich noch viele mehr. Von Quinny wurde mir der Buzz mit dem Dreami Aufsatz empfohlen, Hartan hat auch eine sehr breite Auswahl, Emmaljunga sah sehr ansprechend aus und Bugaboo ebenso. Ich wollte eigentlich von Anfang einen Kinderwagen mit vier Rädern haben, da ich die mit drei Rädern – sorry liebe Mütter – zum Teil einfach hässlich und sperrig finde . Natürlich ist das immer Ansichts- und Geschmackssache. Auch wollte ich schwenkbare Räder haben – dafür aber mit Feststellbremse – , da ich dies einfach als angenehmer empfinde in der Handhabung bei Kurven, um die Ecke usw.

Nach der Online- und immer mal wieder Straßenbegutachtung verschiedener Kinderwagen war auch der Quinny schnell von der Liste gestrichen, da er uns optisch einfach nicht gefiel und auch die Farbauswahl nicht unserem Geschmack entsprach. Ich hatte dann schon recht schnell mit einen Kinderwagen von Teutonia geliebäugelt. Bevor wir aber natürlich uns hätten entscheiden können, ob gebraucht oder neu, musste erst einmal getestet werden, ob diese Kinderwagen auch in unseren Kofferraum passen und wie die Handhabung ist. Also haben wir uns auf den Weg in einen Babymarkt hier in Essen gemacht.

Dort haben wir uns diverse Kinderwagen angeschaut, in der engeren Auswahl stand dann ein Kinderwagen von Hartan oder der Mistral S von Teutonia. Da uns der Mistral S vom optischen und von der Handhabung her besser gefiel, fragten wir, ob wir diesen mal probeweise in unseren Kofferraum verladen können. Dies wurde bejaht und wir holten den Wagen vor die Tür. Passt, wackelt und hat Luft. Bestellt hatten wir allerdings noch nicht, denn noch waren wir einem gebrauchten Kinderwagen nicht abgeneigt.

Später zu hause haben wir dann mal eBay geschaut und die darauf folgenden Tage, Wochen und auch zwei Monate immer mal wieder, aber es war nicht DER Kinderwagen mit DEM Design (Dessins) dabei. Dann haben wir mitbekommen, dass die neuen Dessins von Teutonia veröffentlicht wurden. Wir haben dann auf der Internetseite geschaut und hatten zwei Dessins gefunden, die uns auf Anhieb gefielen. Wir wollten definitiv keinen zu dunklen oder gar schwarzen Kinderwagen haben, da die Sonne ja dann noch vermehrt angezogen wird und dem wollten wir durch eine hellere Farbe natürlich vorbeugen. Wir haben dann Preise verglichen und sind wieder in einen Babymarkt gefahren. Dort haben wir uns noch den Fun und den Cosmo angeschaut, aber ich blieb bei meiner Entscheidung: Teutonia Mistral S. Das Zubehör und die Farbe noch schnell ausgewählt und der Kinderwagen wurde bestellt. Im Februar soll er geliefert werden.

Als nächstes kommt wohl noch ein Tragetuch oder eine Manduca – wir werden berichten 🙂

Veröffentlicht von Bianca

Familienmanagerin, Mutter, Ehefrau, ReNo (in Elternzeit), Bloggerin, Touran-(Pampersbomber)-Fahrerin, Social-Network & iPhone Addicted, ... nordish by nature!

2 Kommentare

  1. Seht bloß zu das die Babyschale leicht ist! Das haben wir beim Kauf völlig übersehen und mit 3Monaten konnte ich sie einfach mit Kind nicht mehr tragen! 🙂

    Und wie gesagt wir können gerne mal nen Termin machen das ihr euch Manduca und Tuch mal anschauen und probieren könnt!

    Gruß
    PinkTwinkleStar

  2. Hallo Bianca!
    Kannst du mir sagen wie ihr den Mistral s in den A3 Sportback bekommen habt? Bei uns passt es nämlich nicht …. :-((((

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