Die Suche nach einer Winterjacke/Übergangsjacke oder Das totale Wortspiel

Natürlich braucht ein Kind auch eine Winterjacke, am besten auch noch eine separate Übergangsjacke und dies und das und jenes. Aber welche? Ich versuche mal meine Suche zu beschreiben.

Empfohlen wurden mir als erstes Softshelljacken, sie sind winddicht, atmungsaktiv und halten dem meisten Regen auch stand. Ich sage dem meisten Regen, weil die Nähte oftmals nicht mit versiegelt sind und dann darauf hingewiesen wird, dass bei Starkregen oder sehr vielem Regen ein extra Regenschutz nötig sei. Das hat mich nicht gestört, denn bei Starkregen bin ich mit Alexander eh nicht draußen, weil dann macht das Spielen draußen keinen Spaß mehr.

Softshelljacken

Ich habe dann nach verschiedenen Softshelljacken Ausschau gehalten. Es gibt die besagte empfohlene von BMS, dort sagten mir die Farben aber nicht zu. Ein simples Marineblau, Schwarz oder Braun finde ich einfach zu dunkel und nicht kindgerecht. Im Katalog und auf der Homepage bin ich dann auf die Jacken von Jako-O gestoßen, leider erst wieder Mitte Oktober lieferbar – solange wollte ich nicht warten. Dabei sind es wirklich sehr schöne knallige Farben. Von Name It gibt es auch sehr schöne Softshelljacken, aber wohl erst ab der Größe 98/104 und die passt Alexander dann doch noch nicht, auch wenn er bei bei Tchibo schon diese Größe trägt.

Überall laß man von Wassersäule von 1.500 mm bis zu 10.000 mm alles war dabei. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Ist eine hohe oder eher eine niedrige Zahl gut?  Mit der Wassersäule wird die Dichtheit der Regen- und Schneekleidung angegeben. Wikipedia sagt dazu folgendes:

Nach der europäischen Norm EN 343:2003 („Schutzkleidung gegen Regen“) ist ein Produkt mit Wassersäule ab 800 mm „wasserdicht (Klasse 2)“ und ab 1.300 mm „wasserdicht (Klasse 3)“. Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) in St. Gallen in der Schweiz geht davon aus, dass ein Funktionsmaterial ab einer Wassersäule von 4.000 mm wasserdicht ist. Beim Sitzen auf feuchtem Untergrund wird ein Druck aufgebaut, der ca. 2.000 mm Wassersäule entspricht. Beim Knien in der Hocke drücken schon ca. 4.800 mm Wassersäule auf die Bekleidung.

Quelle: Wikipedia „Wassersäule“

Damit wissen wir aber immer noch nicht, wie sich das weiter einteilt. Ein paar google Ergebnisse später fand ich auf einer Radseite den Hinweis, dass umso höher die Zahl ist, die Atmungsaktivität nachlässt und man bei Bewegung wieder schnell ins Schwitzen kommt. So stand für mich fest, dass wir keine allzu hohe Zahl nehmen werden, da Alexander ein Schwitzkind ist.

Von einer Bekannten wurden wir mir dann noch u.a. die Firma Finkid emfpohlen. Da ich ja eh unseren Matschanzug abholen musste, bin ich dann auch direkt in den anderen Laden um die Ecke, da sie eine kleine aber gute Auswahl an solchen Jacken haben, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Dort traf ich dann auch gleich noch einmal auf die oben angesprochene Bekannte. Wir schauten uns dann mit der Besitzerin die Jacken an und sie zeigte mir dann auch Alternativen zu Softshelljacken. So bin ich dann auf die Salewa Jabal PTX KID 1x JKT gestoßen. Anprobiert und beschlossen, die nehmen wir.

Das Rot der Jacke ist schön knallig, sie ist in der Länge und an den Armen größenverstellbar und wächst 2 Größen mit. Wir haben jetzt Größe 92 genommen und sie wird an den Armen noch einiges mitwachsen können. Für diese Jacke gibt es auch einen Fleeceeinsatz, der die Jacke dann auch winterfest macht. Wir werden diesen allerdings nicht zusätzlich erwerben, da wir hier noch eine Fleecejacke von H&M haben und diese hoffentlich angenehm unter der Jacke zu tragen ist.

Die Unterwäsche

Wichtig ist aber vor allem auch, was unter der Jacke getragen wird. Die einen schwören auf Baumwolle, da sie ja bloß keine Kunstfasern haben möchten. In vielen Foren liest man aber, und ich kann es auch nur bestätigen, dass gerade Baumwolle die Nässe aufsaugt. Sollte man oder das Kind also schwitzen, saugt in dem Fall der Body unter die Unterwäsche alles auf und das Kind ist trotzdem plitschnass. Da nützt auch die beste Jacke nichts.

Für den Winter habe ich Unterwäsche im aktuellen Katalog von Jako-O entdeckt. Sie schlägt zwar preislich ziemlich zu, aber auch ein Kind hat ein angenehmes Gefühl verdient.

Aber auch bei Amazon scheint es vergleichbare Unterwäsche zu geben. Für Alexander werde ich auch min. 2 solcher Sets bestellen.

Für die noch ganz kleinen kann ich einen Fleeceoverall für den Winter empfehlen. Er hält bei Wind und Wetter warm. Auch da gibt es verschiedene Anbieter. Wir selber hatten für Alexander das Modell von Jako-O, aber auch der Overall von Hoppediz soll sehr gut sein. Beide verfügen über Umklappbündchen an den Händen und Füßen.

Wenn ihr noch weitere Anregungen dazu habt, freue ich mich über eure Kommentare, da es ist ein ziemlich komplexes Thema.

Veröffentlicht von Bianca

Familienmanagerin, Mutter, Ehefrau, ReNo (in Elternzeit), Bloggerin, Touran-(Pampersbomber)-Fahrerin, Social-Network & iPhone Addicted, ... nordish by nature!

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