selbstgemachte US Beef Hamburger

Na? Hunger auf Hamburger?Es gibt selbst gemachte Hamburger! Doch bevor wir so ein leckeren Burger hier haben, müssen wir erstmal Fleisch besorgen. Ich bevorzuge US Beef (Nacken oder ein Zungenstück). Hier sind knapp 4kg US Beef (Zungenstück) in den Fleischwolf gefallen. Weitere Zutaten, Bacon (optional), Käse (optional, nach Geschmack), Salatblatt (damit das Burgerbrötchen nicht aufweicht), Ketchup, Hamburgersoße, Zwiebel, Tomaten und natürlich Burgerbrötchen. Der Einfachheit halber haben wir uns dieses mal für fertige aus dem Supermarkt entschieden – es sollten nur nicht die kleinsten sein.

Vom Stück Fleisch zu fertigen Patties

US Beef (Zungenstück)

Für Hamburger ist fettiges und geschmackvolles Fleisch sehr wichtig – Burger aus magerem Filet schmecken zwar auch, neigen aber dazu sehr trocken und bröselig zu werden. Hier haben wir ein 3,8 kg Stück US Beef (Zungenstück), welches einen guten Fettanteil hat.

Kitchen Aid mit Fleischwolf Aufsatz

Die Hände in die Einweghandschuhe und los geht es. Das Fleisch in fleischwolftaugliche Stücke schneiden und durch die grobe Lochung jagen (5 bis 6 mm). Als Fleischwolf diente uns hier die Kitchen Aid mit dem Fleischwolf-Aufsatz. Das fertig gewolfte Fleisch direkt in den Kühlschrank und nur in kleinen Portionen zur weiteren Verarbeitung wieder raus holen. In einer Schüssel vorsichtig mit Handschuhen Salz und Pfeffer (nach Gefühl) untermengen – NICHT kneten!

Hamburger-Presse

Mit einer Hamburger-Pattie-Presse bekommt man die Dinger schön rund und gleichmäßig hin, so dass sie alle etwa 140 bis 160 gr auf die Wage bringen.

Hamburger auf der Wage

Selbst, wenn man die Hamburger am liebsten sofort auf den Grill schmeisst, sollte man sie erst eine gute Stunde in das Gefrierfach tun. Angefrorene Hamburger zerfallen auf dem Grill nicht sofort.

Aus den 3,8 kg haben wir 23 Hamburger-Patties gezaubert, die wir anfrosten, vakuumieren und einfrieren und so jederzeit wieder leckere selbst gemachte Burger hervorzaubern können. 🙂

Beilagen und Grünzeugs

Speck, Zwiebeln und TomatenSo ein Burger kann auch ein paar Beilagen vertragen. Dieses mal haben wir uns klassisch für Bacon, Zwiebeln, Tomaten und ein Salatblatt entschieden. Den Speck haben wir kurz in der Pfanne angebraten und den Rest auch schon fertig zubereitet, damit wir es nachher nur noch auf die Burger legen müssen.

Vorsicht beim Wenden walten lassen

Pattie auf dem Grill

Die leicht angefrorenen Burger lassen sich ohne Probleme auf den Grill legen. Doch nach zwei Minuten ordentlich Feuer unterm Rost war es das mit dem angefroren sein.

Hamburger auf dem Grill wendenBeim Wenden der Burger nehme ich immer die Zange und den Schieber aus dem Weber-Grillbesteck-Set und wende den Burger vorsichtig.

Gleich sind sie fertig - US Beef BurgerBeim Wenden kann es kurzzeitig zu Flammenbildung kommen, da sich auf dem Burger etwas fett sammelt, welches dann beim runter tropfen verbrennt. Nach ein paar Sekunden sollte das flammende Inferno allerdings vorbei sein. Nun die Burger von der zweiten Seite noch 2 bis 3 Minuten fertig garen lassen und dann am besten direkt vom Rost auf das Burger-Bun bzw auf das Salatblatt, welches als unterstes auf dem Brötchen liegt.

DIY – selbst kreativ werden und basteln

Viel Spaß beim dekorieren

So nun können die Zutaten und Soßen kreativ auf den Burgern verteilt werden – jeder so wie er mag.

Selbst gemacht ist doch am besten

Speck, Tomaten, Zwiebeln, Hamburgersoße und Ketchup runden das Vergnügen ab und ein paar Pommes sorgen für den letzte Sättigungsgefühl.

Veröffentlicht von Christian

Familienvater, Ehemann, Business Systems & VMware Specialist, Blogger, Telekom Entertain und iPhone Enthusiast, Tiguan-Fahrer, Social-Network-Addicted, ...

2 Kommentare

  1. Yummy! Extrem lecker – vor allem durch die tollen Bilder bekommt man richtig Appetit!

    Kleiner Tipp – wenn ich Burger selber mache „kandiere“ ich die Zwiebeln. Einfach Zwiebel in der Pfanne gut anbraten, Zucker (in der Pfanne) darüber streuen und gut durchmengen/wenden. Nach kurzer Zeit aus der Pfanne nehmen und in eine Schüssel geben zur späteren Verwendung.

    Die „kandierten“ Zwiebeln haben einen richtig tollen Geschmack und eignen sich vorzüglich für Homemade-Burger!

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