Essen – Freiburg und zurück – Silvester im Ländle

Zum Jahresausklang hatten wir beide noch ein wenig Urlaub, so planten wir das Tote Hosen Konzert am 29.12.2008 als Zwischenetappe für einen kleinen Silvesterurlaub in Freiburg ein. Am 30.12.2008 erkundeten wir noch ein wenig Köln und trafen uns dann mit den zwei Mitfahrern am HBF Köln. Die Fahrt verlief ruhig und unspektakulär, selbst die Tankfüllung reichte bis nach Freiburg ;).

In Freiburg besuchten wir dann unseren Trauzeugen, der trotz aller Überarbeitung noch Zeit für uns gefunden hat. Am Abend der Ankunft wurde noch Rasch ein Kamin eingekauft und dann ein italienisches Restaurant zum Essen von Spaghetti und Pizza aufgesucht. Echt ein Wunder, dass die Pizzen dort nur 4,50 Euro kosten – für eine so gut belegte Thunfisch-Zwiebeln zahlt man hier in Essen in Restaurants bestimmt 3 Euro mehr.

Der eigentlich für Silvester geplante Besuch der Cassiopeia Therme in Badenweiler fiel dann leider wegen Eisregen und starker Glatteisbildung aus. Für den Abend deckten uns dann noch mit Vorräten für das schweizerische Raclette ein. Den Jahreswechsel verbrachten wir dann ruhig und besinnlich und haben noch Restbestände von alten Böllern entsorgt.

An Neujahr haben wir dann Freiburg City und den Starbucks unsicher gemacht, bevor wir Abends nach Algolsheim (Frankreich) zum Lamm-Lenden-Essen gefahren sind. Dort konnten wir uns dann auch über Vorzüge von Grenzgängern und dem Leben auf der französischen Seite informieren – sehr interessant 😉

Am Freitag musste Roland wieder schaffen, so haben wir uns selbst auf den Weg nach Colmar und Neuf Brisach (Frankreich) gemacht um uns dort ein wenig die Altstadt anzusehen – wenn man auf Altstädte steht, dann kommt man da voll auf seine Kosten – ich mag mehr den Mix von moderner Architektur mit ein paar Elementen von historischer Architektur. Am Abend besuchten wir „Las Pampas“, ein Steakrestaurant wo der Name Programm ist – mitten in der Pampa – das wäre aber noch nicht schlimm gewesen, wenn da nicht …

Mein T-Bone Steak war von außen fast knusprig, innen aber noch wesentlich näher an „roh/raw“ als an „medium“ (wie bestellt) – die Folienkartoffel war mehr kalt als warm – der Versuch das T-Bone-Steak durch nochmaliges grillen/braten zu retten war nur von sehr zweifelhaften Erfolg gekrönt. Zu allem Überfluss funktionierte auch die Kartenzahlung nicht, so dass wir schon bei der Bestellung unser letztes Bargeld zählen mussten, damit wir auch bestellte Sachen noch bezahlen konnten. Bibi und Roland hatten mir ihrem Essen zum Glück mehr Erfolg. Wobei Bibi als Antwort auf ihre Frage, ob sie noch Ketchup und Majonaise zu den Pommes bekommen könnte, zu hören bekam, dass es Majonaise nur gibt, wenn die Holländer Ferien haben, aber sie könne ja die Aioli benutzen.

Am Samstag sollte es wieder zurück gehen, eine Mitfahrerin von Emmendingen nach Essen hatten wir auch gefunden (oder sie uns) – leider hatten scheinbar auch noch tausende Andere die Idee vom Süden nach Norden zu fahren – so war die A5 übersäht von Passagen, wo es nur zähfliessen vorran ging. Unser Navi lotste uns dann in Karlsruhe von der A5 ab, um über die A65, A61, A565 und A59 auf die A3 zu kommen.

Nachdem wir unsere Mitfahrerin in Bredeney abgesetzt haben, waren wir um 17 Uhr wieder zu Hause und hatten erst einmal einen riesen Kohldampf.

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Veröffentlicht von Christian

Familienvater, Ehemann, Business Systems & VMware Specialist, Blogger, Telekom Entertain und iPhone Enthusiast, Tiguan-Fahrer, Social-Network-Addicted, ...

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