Keine Schokolade auf den Chocolate Hills

Unsere erste Nacht im Hillpark war herrlich. Nach dem Aufstehen wurde eine schöne Dusche genommen und dann lecker gefrühstückt. Dann wurden fix die Taschen für den Tagesausflug gepackt und schon ging es los.

Auf dem Plan stand die erste große Erkundungstour über Bohol. Als erstes ging es nach Carmen. Dort befindet sich eine sehr bekannte Aussichtsplattform für die Chocolate Hills, von der man in alle Richtungen von vielen der 1.258 Hills umgeben ist. Ein wieder mal sehr schönes Panorama. Nach vielen Fotos ein kleine Erholungspause mit Eis und kühlen Getränken machten wir uns wieder auf den Weg.

Nächster planmäßiger Halt: Loboc River. Wir sind dann aber doch schon etwas eher wieder gehalten in Bilar, ein noch ziemlich unberührter Wald hat uns dort beeindruckt.

Ein paar Fotos wurden aufgenommen und dann ging es schon weiter in Richtung Loboc River, auf welchem wir dann unser Essen zu uns nehmen wollten. In der Zwischenzeit fing es tatsächlich etwas an zu regnen, aber natürlich nicht so ein „kalter Regen“ wie in Deutschland, sondern warmer Regen. Die Luft war danach dennoch etwas abgekühlt, was uns natürlich erfreute.

Das Floß, auf dem wir waren, bot ein Buffet mit lokalen Speisen und Früchten. Als es voll besetzt war, ging es den Loboc River rauf zu ein paar kleinen Wasserfällen durch ein wunderschönes Tal mit dicht bewachsenen Hängen. Nach dem Trip ging es dann mit dem Auto weiter zum Blood Compact Monument und von dort nach Tagbilaran, der Hauptstadt von Bohol. In Tagbilaran geht es sehr lebhaft zu, um nicht zu sagen chaotisch. Mit der anbrechenden Dunkelheit, so ab 18 Uhr abends, ging es dann mit dem Auto zurück nach Tubigon. Die Straßenverhältnisse und die Art und Weise der Benutzung der Straßen ist für Europäer sehr gewöhnungsbedürftig, teilweise angsteinflößend. Es fahren Mofas mit drei oder mehr Personen besetzt durch die Gegend, dann so genannte Jeepneys. Hierbei handelt es sich um durchrostete Jeeps die verlängert wurden um mehr Platz zu bieten – 10 bis 15 Personen sind hier auch keine Seltenheit. Der Blinker wird meistens geschont, dafür ertönt alle paar Meter eine Hupe, die für alles mögliche benutzt wird. Dann gibt es noch sogenannte Tricycles. Der Fahrer sitzt auf einer Mofa oder einem Fahhrad und rechts daneben ist ein „Wagen“ mit mehreren Sitzflächen befestigt und überdacht. Verkehrsregeln gibt es, aber sie werden nicht beachtet. Es gibt auch Zebrastreifen, aber die Bedeutung kennen scheinbar nur wir. Vorfahrt hat in der Praxis das größere Fahrzeug.

Abends gab es im Tubigon Hillpark noch ein reichhaltiges Abendessen mit leckeren Früchten (Wassermelone und eine viel zu süße Mangos). Zu dem Süßen muss aber gesagt werden, es gibt hier nur recht wenig Dinge, die nicht extrem süß sind.

Veröffentlicht von Bianca

Familienmanagerin, Mutter, Ehefrau, ReNo (in Elternzeit), Bloggerin, Touran-(Pampersbomber)-Fahrerin, Social-Network & iPhone Addicted, ... nordish by nature!

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