Loveparade: Abmahnung statt Aufklärung

Das Unglück der Loveparade ist nun schon über drei Wochen her, zum Leidwesen von Herrn Sauerland ist immer noch kein Gras über die Sache gewachsen. Er gibt inzwischen Interviews, die sicherlich vom Anwalt abgenickt werden, und trägt maßgeblich zur Aufklärung der Tragödie bei – so behauptet er es jedenfalls.

Wie der Pottblog heute berichtet wurde Xtranews abgemahnt. Laut Xtranews gab es, gegen die Veröffentlichung eines für den Innenausschuss des Landtages NRW bestimmt Gutachten, eine einstweilige Verfügung.

Leider ist uns heute per einstweiligen Verfügung des Landgerichtes Köln untersagt worden, die Dokumente zu veröffentlichen. Antragsteller ist die Stadt Duisburg vertreten durch Adolf Sauerland. Man beruft sich auf § 97 UrhG

Auch netzpolitik.org und andere Blogs berichten über diese Abmahnung. Wer die Dokumente noch hat, vielleicht finden sie bei Wikileaks einen sicheren Platz.

Ich bin mal gespannt wie viel OB Sauerland wirklich zur Aufklärung beiträgt und wie viel er der Aufklärung im Wege steht.

Update: Derweil sind die verschollenen Unterlagen wieder aufgetaucht.

Veröffentlicht von Christian

Familienvater, Ehemann, Business Systems & VMware Specialist, Blogger, Telekom Entertain und iPhone Enthusiast, Tiguan-Fahrer, Social-Network-Addicted, ...

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