NAS Eigenbau #HomeLab2019 – die Auswahl

Ich wollte ja was an meinem Netzwerk „optimieren“. Unifi, oder so, doch da noch kein WiFi 6 verfügbar ist, habe ich das erst mal nach hinten geschoben. Seit ca. einem halben Jahr nutze ich den Plex Media Server recht intensiv und haben daran gefallen gefunden. Aktuell läuft es immer bei bedarf auf einem kleinen, etwas älteren Desktop, der im Keller steht und sich bei den Daten vom NAS bedient. Doch das will ich mal ändern…

NAS selbst bauen?

Will man das denn, wo es doch Synology usw usf gibt? Mal ein kleiner Vergleich: Die Synology DS1019+ kostet, mit 6 GB Ram, Celeron CPU – ohne Platten, round about 720 Euro. Was bekommt man für den gleichen Preis zum selbst bauen? Inspiriert wurde ich hier von teqqy seinem Video bei Youtube.

Meine NAS Konfiguration – Entwurf

Ich fange mal an die Komponenten aufzulisten und erkläre dann später, warum ich mich dafür entschieden habe.

Das sind, laut Geizhals Liste, etwa 700 Euro. Die Festplatten (3x 4TB WD Red und 2x 3TB WD Red) habe ich noch und ggf kommt noch eine M2.NVMe PCIe SSD hinzu für VMs, die ich dort drauf auch noch laufen lassen will.

Warum gerade die i3 CPU und kein Celeron/Pentium, i5, i7 oder Xeon? Da ich auf meinem NAS, neben ein paar VMs, noch PLEX laufen lasse, brauche ich ein wenig Performance bei Bedarf um Sachen für das iPad zu transkodieren oder auch mal einen Stream, wenn er nicht auf einem „Direct Play“ kompatiblen Format ist. Der i3 ist ein guter Kompromiss aus Preis und Leistung, unterstützt ECC Ram, hat 4 Kerne und einen gemäßigten Energieverbrauch. Sollte die Leistung nicht reichen, kann ich den später gegen einen Intel Xeon E-2186G oder so tauschen.

Der Arbeitsspeicher ist passend dazu mit 32 GB bemessen, da mal bei FreeNAS pro 1TB Festplattenspeicher 1GB Ram bereithalten sollte, da wären 16GB zu wenig gewesen und 64GB für jetzt einfach zu viel und auch zu teure – da kann ich später lieber mal nachrüsten.

Als Board habe ich mich für ein ATX Board von Gigabyte entschieden, mit C246 Chipsatz. ECC support, support für Celeron bis Xeon 8. und 9. Generation. 4 RAM Bänke, 2 Intel LAN Ports, 8 SATAIII Ports, 1x M2.NVMe PCIe4x, 1x M2.NVMe PCIe2x Slot und noch ein paar PCI-E Steckülätze. Sowie 2 mal Display Port.

Beim Gehäuse dachte ich lange an das 2U 19″ Gehäuse mit 8x 3.5″. Aber es passt von den Abmessungen nicht ganz in das Rack was ich habe. Also habe ich mich mal weiter umgeschaut. Ein Antec P101 ist mir irgendwann bei Youtube Videos aufgefallen und dabei bin ich dann auch hängen geblieben. Das Netzteil? Ja weil es ein gutes Rating hat.

Unraid, FreeNAS, Ubuntu, Windows?

Welches System soll es werden. Ja da bin ich mir jetzt noch nicht so ganz sicher, denn noch schwanke ich zwischen den vieren. FreeNAS und Ubuntu haben den Charm kostenlos zu sein, während man bei unraid und Windows zahlt.

Bei unraid sind das zwischen 59 und 129 US$. Je nach dem wie viel Festplatten man im „Protected“ Array hat – es gibt aber einen kostenlosen 30 tägigen Test, der um maximal zwei mal 15 Tage verlängert werden kann. Und Windows Lizenzen müssen ja auch erstmal gekauft werden.

Nach ein paar YouTube Videostudien bin ich zu dem Entschluss gekommen, das FreeNAS erstmal die Qual der Wahl ist und in meinen neuen Server einziehen wird.

To be continued …

Veröffentlicht von Christian

Familienvater, Ehemann, Business Systems & VMware Specialist, Blogger, Telekom Entertain und iPhone Enthusiast, Tiguan-Fahrer, Social-Network-Addicted, ...

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